website of the artist and actor Martin Semmelrogge

aktuell

“Die Siebziger waren eine intensive Zeit”

Am prägendsten war aus heutiger Sicht natürlich, dass meine Karriere als Schauspieler in den Siebzigern begonnen hat – dass ich gleich zu Beginn in der Serie Der Kommissar mitspielen durfte, war ein echter Schub, die war damals ein absoluter Straßenfeger. Ich hatte mir vorher schon im Radio beim Bayrischen Rundfunk ein Taschengeld verdient und  da Erfahrungen mit Sprechen gesammelt. Der Gag ist, dass ich damals noch einen schwäbischen Dialekt hatte, den ich mir erst abgewöhnen musste. Mein Vater war ja Regisseur, und über den habe ich eines Tages eine Anfrage für eine Rolle bekommen. Seine Reaktion darauf war „Ja, okay. Aber der spricht ja nicht richtig deutsch!“ Das Beste daran war, dass genau so jemand gesucht wurde, weil es um ein Freizeitheim ging, in dem es um jugendliche Kriminelle ging – in Schwäbisch Hall. So gesehen war ich prädestiniert für diesen Job, und der wurde dann auch mein Sprungbrett in die Schauspielerei.

Schloss Festspiele Hohenlimburg
aktuell newsflash

Martin Semmelrogge bei den Schloss-Spielen Hohenlimburg 2019

Wir warten unser Leben lang. Und nur Grund und das Ziel des Wartens macht unsere Existenz erträglich und lebenswert. Jeder von uns hat seinen „Godot“. Mit Warten auf Godot hat Beckett die existenzialistische Frage nach dem Sinn des Lebens aufgeworfen. Das Stück lässt die unterschiedlichsten Deutungsversuche zu, und Beckett selbst hat sich nie zu Sinn und Deutung seines Stückes geäußert.

archiv

Shakespeare in love again 2019

Darum geht es in der Inszenierung:

Eine Frau auf der Bühne – undenkbar! Der junge Shakespeare, der davon träumt, Schauspieler zu sein, lernt Viola kennen, und inspiriert von ihr schreibt er wie im Rausch: eine große Liebesgeschichte, die traurig endet (ROMEO UND JULIA) und gleich darauf eine heitere Liebeskomödie, die ein gutes Ende findet (WAS IHR WOLLT). In ihr heißt sogar die Hauptfigur ‚Viola’.

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